Dienstag, 26. August 2014

Kyrkeruds Folkhögskola - übers Boote bauen, ins Wasser fallen und nahegelegene Supermärkte

So, jetzt bin ich schon seit 4 Tagen hier in Årjäng und da wird es langsam Zeit für den ersten Post. Ich bin sehr froh, sagen zu können, dass ich mich hier sehr wohl fühle, oder wie man auf schwedisch sagen würde: "Jag trivs". Es gibt soviel zu erzählen, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll, deswegen breche ich es mal auf wenige Punkte runter: 

Am SAMSTAG bin ich nach einem 6-stündigen Aufenthalt in Oslo (während dem ich doch tatsächlich bei der norwegischen Championship in Beachvolleyball zugucken konnte - einfach so, direkt neben dem Hauptbahnhof bei strahlender Sonne :)) endlich müde in Årjäng angekommen, wo ich freundlich begrüßt und abgeholt wurde. Nach einer kleinen Zimmerverwechslung stand ich dann in meinem Zimmer und der wunderschöne Ausblick aus dem Fenster hat mir dann auch gleich ein Lächeln auf die Lippen gezaubert und mich an einen der Gründe erinnert, warum ich nach Schweden gekommen bin. Seht selbst:



SONNTAGs habe ich nähere Bekanntschaft mit einem anderen ausländischen Mädchen aus Russland gemacht. Sie hat wie ich rote Haare und ist eine ganz liebe, mit der ich mich sehr gut verstehe (zum Glück keine Zicke, und überhaupt scheint es hier keine Zicken zu geben, ich weiß nicht ob es an Schweden oder am "Künstlertum" liegt ;) dafür laufen hier aber einige merkwürdige Gestalten rum, was ich allerdings sehr amüsant finde :)). Zusammen haben wir dann auch einen kleinen Ausflug zum "nahegelegenen" Supermarkt (40 min zu Fuß!) gewagt. In Schweden definiert man nah und fern wohl anders als in Deutschland oder Russland. 

MONTAGs ging es um 12:00 Uhr dann los mit dem ersten gemeinsamen Mittagessen und anschließender Begrüßungsrede des stellvertretenden Direktors. Danach wurden wir in 3 Gruppen eingeteilt: Allmän kurs (meine Gruppe), Målerilinjen und Bild och formlinjen. Dann gab es erst mal eine Informationsflut, die für euch wahrscheinlich nicht weiter interessant ist. Mein Höhepunkt an diesem Tag waren die "kreativen Aktivitäten" am Abend, die sich als Schiffe bauen aus Schilf herausgestellt haben - mit anschließender Wasserlassung, inklusive einer nicht geplanten Wasserlassung eines Teilnehmers ;). 


Hier mein Exemplar des Schilfboots.

Zum Abschluss wurde noch gegrillt mit folgendem schönen Kommentar (sinngemäß wiedergegeben) von Björn, Lehrer für Englisch & Schwedisch, als ich mir mein Würstchen abholen wollte:

"Die Würstchen hier sind aber nicht so gut wie in Deutschland!"  



In diesem Sinne, bis bald!


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