Samstag, 17. Mai 2014

Schwi, Schwa, Schweden, tralala und hopp faderallan lallan lej!

STORT GRATTIS!!! habe ich diesen Montag nur gelesen und wusste es sofort: ich hab einen Stipendiums-Platz vom Schwedischen Institut bekommen. Auch wenn meine Schwedisch-Lehrerin die Nachricht vor mir gelesen hatte und ich deswegen erst die Gratulationen empfing, bevor ich die eigentliche entscheidende Nachricht lesen konnte, war mir - vielleicht mit ein paar Sekunden Verzögerung - klar was das zu bedeuten hatte.

Und meine Reaktion war denkbar komisch. Ich hab mich wirklich unsagbar gefreut, aber da außer mir niemand zu Hause war, kam es mir irgendwie komisch vor einen Freudenschrei los zu lassen oder so, also hat mein Gehirn sich anscheinend zu einem merkwürdigen Gefühls-Wirrwarr entschieden. Ich bin hin und her gelaufen mit einem komischen Grinsen im Gesicht, zwischendurch wären mir fast ein paar Freudentränen herausgekullert (glaub ich zumindest, vielleicht waren es auch "Aufregungs/Ist-das-wirklich-wahr?"- Tränen) und mein Herz schlug ein paar Takte schneller. Danach konnte ich mich auch wirklich auf gar nichts mehr konzentrieren.

Natürlich hab ich dann erstmal alle Informationen, die ich bekommen hatte ausgecheckt.
Und so stehen die Fakten:
Am 25.August geht das Semester an einer Kunst-Volkshochschule in Årjäng los. Direkt an einem See gelegen mitten im Nirgendwo, nur 30 km zur norwegischen Grenze.
Quelle: https://www.facebook.com/Kyrkeruds.folkhogskola?fref=ts


Meine Gefühlslage? Wechselt zwischen "Ich kann es nicht glauben", "Ich freu mich riesig" und "Ich habe Angst". Natürlich ist so ein Auslandsaufenthalt eine super Sache und ich habe noch nie von jemandem gehört, der es bereut hätte, aber auf der anderen Seite ist es doch auch ziemlich angsteinflössend finde ich.
Man ist für mehrere Monate völlig auf sich allein gestellt, hat keine vertrauten (oder wenigstens bekannten Personen) um sich, keine Schulter zum anlehnen, keine Freundin mit der man über Insider-Witze lachen kann, keine helfende Mutter, nichts!

Naja, aber "Gedankt sei der Technik"! Es gibt ja zum Glück in unserer heutigen Wunderwelt solch großartige (zumindest in manchen Situationen, wie eben diese) Erfindungen wie Skype. Also muss ich mich zum Glück nicht vollkommen von meinen lieben Leutlein trennen und kann mich doch sehr sehr sehr freuen auf mein Blaubeerland, Pippi-Land, Land der Seen, Land der Fika-Pausen, Land das einfach so viel besser ist als Deutschland.


Quelle: http://www.arjang.se/sv/Invanare/Bygga-bo--miljo/Bostader-och-offentliga-lokaler/
Quelle: http://www.arjang.se/sv/Invanare/Bygga-bo--miljo/Bostader-och-offentliga-lokaler/Hitta-bostad/

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